Chronik 1990-1999

1990/91

Vom 1. Bis 12. Mai 1990 feierten die Funken das Fest "25 Jahre Köllepoorz". Am 1. Mai wurden die vom Ehrenkommandanten Gunther Sieger und Peter Fischer gestifteten Fahnen auf dem Kölntor gehisst. Im Anschluss begrüßte der Präsident Herm. Jos. Klinkhammer die Repräsentaten der Stadt, der Zülpicher Karnevalsvereine und die noch lebenden Funken, die das Kölntor von 1961 bis 1965 ausgebaut und restauriert haben.

Peter Fischer wurde vom Präsidenten für 25-jährige Tätigkeit als Kastellan "Pitter von der Köllepoorz" geehrte und beschenkt.

Nach einer Feldmesse am 5. Mai strömten die Menschen auf den Festplatz am Kölntor und feierten bis tief in die laue Maiennacht.

Der 6. Mai begann mit Frühschoppen, sowie Empfang der befreundeten Vereine. Im Anschluss zog ein Festzug mit 13 Gastvereinen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung durch die Stadt, der durch das Spielen aller Musikzüge unter der Leitung des langjährigen Tambour-Majors Heinrich Schmitz aus Ülpenich auf dem Festplatz endete. Bei der Abschlussfeier am 12. Mai bedankte sich der Präsident bei allen Helferinnen und Helfern und eröffnete das kalte Büfett.

Die Merlots aus Cars und Blaye waren vom 9. bis 14. August 1990 unsere Gäste. Ein reichhaltiges Programm hatten die Blauen Funken für ihre Gäste zusammengestellt, wobei das Musizieren anläßlich des Zülpicher Schützenfestes der Höhepunkt war.

Das Schützenfest endete wie immer mit dem großen Zapfenstreich, der in diesem Jahr erstmals vom Musikzug der Blauen Funken mit dem Tambourcorps Loreley Ülpenich gespielt wurde. Ein großes Kompliment an den Dirigenten Philipp Rüth und seine Musiker.

Mit einem ausverkaufen Haus, toller Stimmung und einem von Peter und Hilde Schnitzler einstudierten Tanz der K und K-Reservisten wurde am 10 November 1990 mit dem Funkenball die Karnevalssession eröffnet. Leider stand die Session nicht unter einem guten Stern. Am 15. Januar 1991 begann der Golfkrieg, der in Deutschland den Karneval sehr beeinflusste. In dieser Zeit wurden immer mehr Veranstaltungen abgesagt, Prinzen und Prinzenpaare legte ihre Zepter nieder. Mehrere Städte sagten frühzeitig ihre Rosenmontagszüge ab. Auch in unserer Region wurde die Lage immer kritischer, je länger der Golfkrieg dauerte.

Wir befinden uns in der Karnevalswoche:

Der Ausfall des Straßenkarnevals wird verlangt und beschlossen. Auch der BDK plädierte für die Einstellung des Straßenkarnevals. In Köln fiel zum 1. Mal nach dem II. Weltkrieg der Rosenmontagszug aus. Auch in Zülpich trafen sich die Karnevalsverantwortlichen fast täglich. Es war nur zu selbstverständlich, dass nach der letzten Zusammenkunft der Präsidenten und Abordnungen der Zülpicher Karnevalsvereine das Aus für den Straßenkarneval, das heißt: Schlüselübergabe, Rosenmontagszug und der Besuch der Krankenhäuser kam. An diesen Tagen war jeglicher offizieller Straßenkarneval in Zülpich untersagt. Die galt auch für die Blauen Funken. Einige Vorstandsmitglieder setzten sich über die Abmachung hinweg und zogen trotzdem mit dem Funkencorps am Rosenmontag durch die Stadt. Dieses undisziplinierte Verhalten veranlaßte den Präsidenten Hermann Josef Klinkhammer seinen Posten im Corps der Blauen Funken nieder zu legen.

Trotz des Golfkrieges war der Funkenball ausverkauft. Der Präsident ehrte die Funken Bert Pütz und Wolfgang Schüller für 25-jährige Mitgliedschaft im Corps. Das Fischessen der Blauen Funken fand zum 40. Mal statt. 120 Personen hatten sich hierzu in dem bis auf den letzten Platz besetzten Hotel Europa eingefunden. In nur zwei Jahren gab es den von niemanden vorhersehbaren Genesungsprozeß unserer Finanzen. Ausschlaggebend hierfür waren eine sparsame Haushaltsführung in den Sessionen 1989/90 und 1990/91 sowie das Fest 25 Jahre Kölntor, der Straßenmarkt und das Industriefest. Die Blauen Funken stehen wieder auf beiden Beinen.

Es verstarb in dieser Session unser 1. Funkenmariechen aus dem Jahre 1937/38 Willi Korf.

Die Mitgliederzahl betrug in diesem Jahr 203 Personen.

 

1991/92

Ohne Präsident gingen die Blauen Funken in die neue Session. Die Amtsgeschäfte übernahm der Vizepräsident Heinrich Rademacher. Mit Christoph Denneborg wurde erneut ein Mitglied unseres Musikzuges zum Priester geweiht. Die Primizfeier auf dem Quirinusplatz wurde vom Musikzug verschönert.

Ein langjähriges aktives und jetzt inaktives Mitglied der Blauen Funken Günter Esser wurde in dieser Session Prinz Karneval.

Das Funkencorps hatte einen überzeugenden Auftritt bei den Kruschberger Funken in Düren. Zusammen mit dem Tambourcorps Loreley Ülpenich brachte man ca. 90 Personen auf die Bühne. Die Schlüsselübergabe sowie der Rosenmontagszug fanden bei relativ gutem Wetter statt und Prinz Günter I. hatte reichlich Gelegenheit, um sich von den Untertanen huldigen zu lassen. Die Blauen Funken hatten ihren Präsidentenwagen überarbeitet, der wie schon in der vergangenen Session von zwei Pferden gezogen wurde. Damit wurde das Gesamtbild des Corps abgerundet. Beim Funkenball dankte der Vizepräsident den Aktiven und hob besonders die Leistung des Tanzpaares Uter Bartscherer und Frank Rundholz hervor.

Der Besuch des Funkenballes und des Fischessens ließ leider etwas zu wünschen übrig.

Verstorben sind in dieser Session die beiden Musiker Herbert Keymer und Jean Stolz sowie Pfarrer Hembeck.

 

1992/93

Mit einem neuen Vorstand gingen die Blauen Funken in die neue Session, angeführt vom ebenfalls neuen Präsident Heinrich Rademacher.

Ein turbulentes Jahr stand den Funken bevor:

Am 13. Und 14. Juni 1992 reiste das Funkencorps in die Partnerstadt Elst in Holland und beteiligte sich dort an der deutsch-niederländischen Woche, wo ein reichhaltiges Programm auf die Funken wartete.

Mit Peter Vohlen stellten die Blauen Funken in dieser Session den Prinzen Karneval, Peter IV. Dieser wurde am 14. November 1992 beim Ball der Blauen Funken dem Publikum vorgestellt.

Bei der gleichen Veranstaltung wurde dem langjährigen Kommandanten Herm. Jos. Klinkhammer die Ernennungsurkunde zum Ehremkommandanten überreicht.

Die neue Funkenfahne wurde vorgestellt und unser Tanzpaar präsentierte einen neuen Mariechentanz.

Ein Höhepunkt an diesem Abend war die Premiere der Knolleköpp, die mit einer 40-köpfigen Truppe die leider wenig anwesenden Ballbesucher begeisterten.

Bei der Proklamation am 20. November 1992 brachte Prinz Peter IV. durch seien humorvolle Antrittsrede das Publikum auf seine Seite.

Die diesjährige Nikolausfeier war schlecht besucht, besonders die Jugend wurde vermisst.

Am 8. Januar 1993 wurde die neue Funkenfahne von unserem Feldkaplan Theo Gatzweiler in St. Margarete in Hoven geweiht. Im Anschluss wurde im Hotel Europa gefeiert und jeder Funke bekam einen Prinzenorden.

Zur Schlüsselübergabe an Prinz Peter IV. am Karnevalssonntag war der Wettergott den Narren nicht hold (es regnete). Der Rosenmontagszug zog bei einigermaßen gutem Wetter durch unsere Stadt und eine großen Narrenschar jubelte unserem Prinzen zu.

Beim gut besuchten Funkenball herrschte eine tolle Stimmung und es wurde sehr lange gefeiert.

Zwei Funken wurden für langjährige Mitgliedschaft in den Blauen Funken geehrt: Günter Esser für 25-jährige und Peter Fischer für 40-jährige aktive Mitgliedschaft mit dem BDK-Orden in Gold.

 

1993/94

Die Blauen Funken hatten sich zu Beginn der neuen Session etwas einfallen lassen:

Am Kölntor wurde erstmals vom Corps ein Maibaum aufgestellt. Viele Schaulustige hatten sich auf den Weg gemacht, um dieses Spektakel mitzuerleben. Die Mehrheit von ihnen beteiligte sich anschließend am gemütlichen Beisammensein auf dem am Kölntor hergerichteten Festplatz. Es wurde bis weit in die Maiennacht gefeiert. Auch eine Maibaumwache wurde bereitgestellt, die aber wahrscheinlich zu früh den Wachposten verlassen hatte, denn am anderen Morgen war der schöne Maibaum verschwunden.

Am 15. und 16. Mai weihte die Prinzengarde das Münstertor ein. Das Fest wurde mit einem großen Festzug durch die Stadt, an dem sich auch die Blauen Funken beteiligten, verschönert.

Anläßlich des Zülpicher Schützenfestes hatten wir unsere französischen Freunde, die Merlots aus Cars und Blaye zu Gast. Das Corps der Blauen Funken hatte neben den Auftritten beim Schützenfest ein reichhaltiges Ausflugsprogramm für die Gäste zusammengestellt. Mit einem Abschiedsabend im Schießstand, der von viel Musik geprägt war, endete der Besuch der Merlots.

Beim gut besuchten Novemberball am 13. November 1993 wurde Peter Fischer zum Ehrensenator ernannt. Der Rosenmontagszug war in diesem Jahr um einige Straßenzüge erweitert worden, was unser Pferdegespann am Präsidentenwagen nicht durchstand. Sie mußten kurzfristig durch einen Traktor ersetzt werden.

Anläßlich des Funkenballes am Karnevalsdienstag wurde Hubert Lott für 40-jährige und Axel Alex für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Unser Kinder- und Jugendgruppe ist mittlerweile auf 60 Jugendliche angewachsen. Sie hatten in dieser Session mehrere Auftritte zu absolvieren und wurden dafür mit einem Besuch der Karl-May-Festspiele in Elspe belohnt.

Verstorben sind in dieser Session folgende Funken: Peter Alexander Titz, Peter Schumann, Christoph Denneborg und Heinz Schaller.

 

1994/95

Der Auftakt der neuen Session war für das Corps weniger erfreulich. Am 3. April 1994 verstarb unser langjähriger Dirigent und Leiter des Musikzuges sowie Ehrensenator der Blauen Funken Philipp Rüth. Unter seiner Leitung wuchs das Orchester zu einem Musikzug heran, der sich stets der traditionellen rheinischen Karnevalsmusik in ihrer ganzen Vielfalt widmete. Am 4. April wurde Jochem Welter zum neuen Leiter des Musikzuges gewählt.

2. Maifest: Nachdem im vergangenen Jahr der Maibaum in den frühen Morgenstunden trotz Bewachung gestohlen wurde, wurde nach dem Vorbild bayrischer Handwerker-Maibäume ein Vereinsmaibaum geschaffen aus Stahl, der unter großer Anteilnahme der Bevölkerung aufgestellt und besungen wurde. Im Anschluß floß auf dem Festplatz das Bier in Strömen.

Unsere Wachstube, das Kölntor, zeigte im Außenbereich seit einigen Jahren größere, bauliche Schäden. In diesem Jahr wurde mit der Restaurierung begonnen.

Im August fand die Funkentour des aktiven Corps nach Mainz statt, die sich über zwei Tage erstreckte. Die Tour war von Manfred Beuel wie immer hervorragend organisiert und für die Beteiligten ein voller Erfolg. In dieser Session hatten die Offiziere der Blauen Funken unter der Leitung von Hilde und Peter Schnitzler eigens einen Offizierstanz einstudiert, der bei den vielen Auftritten des Corps in dieser Karnevalszeit mehrmals aufgeführt wurde.

Der Prinzenball am Karnevalssonntag, der von allen Zülpicher Karnevalsvereine getragen wurde, fiel in diesem Jahr zum ersten Mal mangels Interesse aus.

Der Rosenmontagszug fand bei herrlichem Wetter statt. Die Presse berichtete darüber mit der Überschrift: "Ein Meer in blau-weiß".

Beim Dienstagsball der Blauen Funken wurde Ute Bartscherer nach 6-jähriger Tätigkeit als Tanzmariechen verabschiedet. Jeder Funke überreichte ihr eine Rose und die einzelnen Gruppen im Verein überreichten ihr je ein Geschenk.

Für 25-jährige Mitgliedschaft in den Blauen Funken wurde Rolf Potthoff geehrt.

Nach langen Jahren fand das mit 100 Personen gut besuchte Fischessen wieder "Em Höttche" statt.

Zum Abschluss der Session legte der Präsident Heinrich Rademacher nach 3-jähriger Amtszeit seinen Posten nieder.

Neue Präsident der Blauen Funken wurde Hans Dieter Troescher.

 

1995/96

Am 15. August 1995 feierte unser Ehrensenator Robert Hintzen seinen 75. Geburtstag und hatte dazu das gesamte Funkencorps eingeladen. Mit Anke Offermann wurde am 11. November 1995, anläßlich des Funkenballes, das neue Tanzmariechen den Blauen Funken vorgestellt. Heinrich Rademacher wurde zum Ehrenpräsident ernannt, Klaus Ziegenhagen zum Ehrensenator und Peter Schleiermacher zum Senator.

Bei der Premiere unseres neuen Tanzpaares Anke Offermann und Frank Rundholz klappte alles wie am Schnürchen und das Pubklikum dankte es ihnen mit "standing ovations".

Karnevalssamstag beteiligte sich das Corps am Südstadt-Umzug in Euskirchen, die Zeitung berichtete vom Artilleriefeuer über der Südstadt. Regen beim Rosenmontagszug konnte der Stimmung keinen Abbruch tun und Prinz Josef V. ließ Kamelle on Stüßche auf die Narren regnen.

Beim leider nicht so gut besuchten Dienstagsball gab es wieder zahlreiche Ehrungen. Geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft: Rita Hilger, Bernd Hilger, Theo Offermann, Helmut Kyll, Horst Kalus und Dr. Theo Jansen.

 

1996/97

Das Maifest stand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto "Kölntor in Flammen". Tausende von Menschen bevölkerten am Abend des 30. April 1996 des Festplatz neben dem Kölntor, um mit den Blauen Funken in den Mai zu feiern.

In dieser Session stellten die Blauen Funken mit Heinz Emonds, Heinz V., den Prinzen Karneval in Zülpich. Am 8. November 1996 wurde er dem Rat der Stadt Zülpich und am 9. November anläßlich des Funkenballes dem Volke vorgestellt. Bei seiner Proklamation am 23. November 1996 zogen die Funken mit dem Tambourcorps Loreley Ülpenich in die gut besuchte Stadthalle ein und huldigten ihm und seiner Prinzessin.

Das Corps der Blauen Funken wurde in dieser Session 70 Jahre alt. Aus diesem Anlaß wurde am 1. Januar 1997 ein Neujahrsempfang in der Stadthalle mit karnevalistischen Einlagen gegeben.

Zur Schlüsselübergabe wurde unser Prinz am Karnevalssonntag an der Sporthalle in Zülpich abgeholt und mit viel Musik und einer großen Schar von Gardisten zum Rathaus geleitet.

Der Rosenmontagszug, der Höhepunkt einer jeden Karnevalssession, fand bei gutem Wetter statt und so ist es nur allzu verständlich, dass die Massen unserem Prinzen zujubelten.

Die Session endete wie immer mit dem traditionellen Funkenball, der zum Leidwesen des Veranstalters seit einigen Jahren immer weniger Zuspruch in der Bevölkerung findet.

Mit Peter Metzen verstarb in diesem Jahr ein Mitglied, das 34 Jahre dem Corps der Blauen Funken angehörte.

 

1997/98

In diesem Jahr stand wieder ein Besuch bei den Merlots aus Cars und Blaye auf dem Programm. Vom 11. Bis 16. Juli 1997 fand diese Tour nach Südfrankreich statt. Die Merlots hatten wieder ein reichhaltiges Programm für uns Funken zusammengestellt. Der Mittelpunkt des Besuches war die Teilnahme an der 25-jährigen Verschwisterungsfeier zwischen Blaye und Zülpich, die auf Einladung des Comitees des jumelage des Blaye und des Musikzuges Les Merlots erfolgte. Bei dieser Gelegenheit überreichten die Blauen Funken des Merlots eine Einladung zum Gegenbesuch im Jahr 1999 anläßlich des 25-jährigen Jubiläums unseres Musikzuges.

Im Laufe der Session verletzte sich unser Tanzoffizier schwerwiegend, so dass mehrere Veranstaltungen ohne ihn durchgezogen werden mussten. Als wir am Karnevalssonntag unseren Prinzen Willi IV. zur Schlüsselübergabe abholten, war der Wettergott uns nicht hold. Am Rosenmontag dagegen schien die Sonne und viele gut gelaunte Menschen säumten den Zugweg.

Beim Funkenball wurde unser Tanzoffizier Frank Rundholz nach 8-jähriger Tätigkeit von den Funken verabschiedet. Er war ein hervorragender Tanzoffizier und so war ihm der Dank aller Blauen Funken gewiss.

Drei Funkenmitglieder sind in dieser Session für immer von uns gegangen: Herbert Volke, Walter Rundholz und Hubert Lott.

 

1998/99

Neue Tanzoffizier wurde Bob Troescher, der mit Anke Offermann das Tanzpaar der Blauen Funken bildete. Hilde und Peter Schnitzler hatten mit ihnen den neuen Tanz einstudiert.

Bei einem der ersten Auftritte dieses Tanzpaares verletzte sich das Mariechen so schwer, dass es für den Rest der Session ausfiel. Mit Astrid Göbels wurde in kürzester Zeit ein neues Mariechen gefunden und ausgebildet, so dass nach ca. 5 Wochen das Tanzpaar wieder komplett war. Bei Auftritten der Blauen Funken in der Zwischenzeit tanzte das Kindertanzpaar Wiebke Esser und Tim Troescher, die mit ihrem Tanz das Publikum begeistern konnten.

Am 3. Jaunar 1999 feierte das Corps sein 1. Zölleche Miljöhfest, eine Veranstaltung, die überwiegend von Funkenmitgliedern und deren Frauen und Bräuten gestaltet wurde. Hier kann man nur sagen: dat es die echte Zölleche Art. Das Publikum war begeistert.

Bei dieser Gelegenheit wurden für 50-jährige Mitgliedschaft die Funken Heinz Denneborg, Jobst Ehsmeyer und Peter Schleiermacher geehrt. Johannes Drach wurde anläßlich seiner 40-jährigen Mitgliedschaft zum Senator der Blauen Funken ernannt.

Die Funken Jürgen Grimm, Hans Vieth, Achim Schuba, Egon Dickhoven, Josef C. Rhiem, Adi und Heinz Zimmermann sind seit 25 Jahren Mitglied der Blauen Funken.

Neben den vielen Auftritten des Corps, einem wunderschönen Rosenmontagszug, endete die Session wie immer mit dem Funkenball. Hier wurde Astrid Göbels für ihr großes Engagement für die Blauen Funken in dieser Session gedankt. Sie hat mit einer tollen Leistung dem Corps in einer Notsituation geholfen. Als Ehrenkommandant und Schreiber dieser Zeilen kann ich nur sagen: Mädche, dat häß du jot jemaat.

Im Alter von 78 Jahren verstarb unser langjähriges Mitglied und Ehrensenator Robert Hintzen. Im Gründungsjahr der Blauen Funken 1927 fand er als 6-jähriger über seine Eltern und Mitbegründer der Funken den Weg zu unserem Corps. Lange Jahre war er aktives Mitglied und nahm am Vereinsleben teil. Als inaktives Mitglied war er ein großer Förderer der Blauen Funken. Durch seinen Tod hatten wir den letzten Zeitzeugen unserer Gründung verloren.

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